Karl Lauterbach lehnt Rot-Grün-Rot in Berlin ab: Antisemitismus-Vorwürfe gegen Linke wiegen schwer
Der SPD-Politiker Karl Lauterbach spricht sich gegen eine Koalition seiner Partei mit Linken und Grünen in Berlin aus. Er hoffe, dass diese rot-rot-grüne Koalition nicht zustande komme, sagte er dem Videoformat „Spitzengespräch“ des „Spiegels“.
Lauterbach verwies dabei auf Antisemitismusvorwürfe gegen die Linke, die für ihn persönlich schwer wiegen. Auf die Nachfrage, ob er den Antisemitismus-Vorwurf für gerechtfertigt halte, sagte er, den halte er, was die Linke in Neukölln angehe, für gerechtfertigt.
Zugleich wandte sich Lauterbach dagegen, die Linke mit der AfD gleichzusetzen. Eine gesichert verfassungsfeindliche Partei, die innerhalb der Demokratie die Demokratie überwinden wolle, sei etwas anderes als eine Partei, die Enteignungen anstrebe. Die Parteien dürfe man deshalb nicht als Brüder im Geiste bezeichnen.
Foto: Karl Lauterbach (Archiv) / Bild: via dts Nachrichtenagentur




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